Eines Nachts hatte ich
einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen
Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem
Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und
die meines Herrn. Als
das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die
schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt
fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast
du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur
im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich
am meisten brauchte?" Da
antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo
du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
Margaret Fishback Powers
Trauergruppe- „Ja- sagen
zum Leben“ Termin ist am 2. Dienstag im Monat von 18.00 - 20.00 Uhr 11. Oktober 2011 08. November 13. Dezember
10. Januar 2012 14. Februar 13. März 10. April 08. Mai 12. Juni 10. Juli 14. August 11. September
In der DRK-Residenz, Hagenbacherstr.2,
74177 Bad Friedrichshall
statt.
Hier haben Sie in einer
Gesprächsgruppe die Möglichkeit Menschen zu begegnen, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden und sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie Sie
selbst.
Ein Ort, wo Trauer und Tränen
sein dürfen, wo Trauer und die damit verbundenen Gefühle Raum und
Platz haben und wo auch nach langer Zeit noch über die eigene Trauer geredet
werden darf. Wo Mut gemacht wird,
seinen eigenen Trauerweg zu
gehen, der auch ein gutes Stück begleitet wird.
„Sie haben ein Recht auf Ihre Trauer, auf Ihr
Schweigen, auf Ihre Ratlosigkeit; - Lassen Sie sich das
Recht auf Ihre Trauer nicht nehmen“
Wir möchten Ihnen in der
schweren Zeit nach dem Verlust eines geliebten Menschen Hilfe und Begleitung
sein. Trauer ist eine ganz normale Reaktion, ein Bemühen der Seele, das
Geschehene zu begreifen. Trauer soll nicht verdrängt
werden, Trauer soll durchlebt werden. Wie kann das aber geschehen, wenn
die Kraft der Gefühle es
unmöglich macht dem Standzuhalten? Wenn im familiären Umfeld oder Freundeskreis Unsicherheit, Hilflosigkeit oder auch Ungeduld den Umgang mit den Trauernden erschweren, ziehen sich die Betroffenen ganz zurück, fallen in eine Krise welche dann in Depressionen enden
kann. Oder aber die Trauer wird verdrängt, weggeschoben, weil das "Leben
ja irgendwie weiter gehen muss".
Es muss Zeit sein für Tränen, Zeit für
Erinnerungen, Zeit aber auch wieder am Leben teilzunehmen und neue Wege zu
gehen.
Zeit „Ja“ zu sagen zum Leben.
"Nichts wird mehr so sein, wie es war.“ Wandergruppe „Lebensweg“ jeden 4. Mittwoch im Monat um 14.30 Uhr Information unter Tel. 07136-5293 Hedwig Orsi oder 07136-964849
Nächster Termin: -Mi. 28. September 2011 Treffpunkt um 14.30 Uhr am Eingang der DRK-Residenz.
"Dem Leben neu Vertrauen" Stammtisch für Trauernde. Wir treffen uns 1x im Monat. Nächstes Treffen ist am Freitag, 28. Oktober um 18.30 Uhr im Restaurant Huber; Babstadterstr.43; 74906 Bad Rappenau
Trauergruppe für Eltern und Geschwister. Nähere Informationen und Termine erhalten Sie unter 07136-964849 oder Mobil 0170-8327717.
Am Sonntag, 18. Dezember 2011 treffen wir Trauernde uns um 15.00 Uhr am DRK-Residenz Bad Friedrichshall; Hagenbacher Str.2; 74177 Bad Friedrichshall
Trauerbegleitung (Auf Wunsch auch Einzelgespräche) Wir bitten um Terminabsprache
für Einzelgespräche unter der Tel. 07136-964849
Besuchen Sie auch unseren Hospizdienst Bad Friedrichshall u. Umgebung e.V.
„Wenn etwas von uns fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selbst mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wieder finden,
reicher um alles Verlorene und
vermehrt um jenen unendlichen Schmerz.“ Rainer Maria Rilke
"Wieder
eine schlaflose Nacht,
wieder nur an Dich gedacht.
Wieder die ganze Nacht geweint,
wieder ein Tag an dem alles hoffnungslos scheint.
Wieder wird mit klar,Du bist nicht mehr da."
„Wenn ich jetzt jemanden zum
Reden hätte! Von dem lieben Menschen, den ich verloren
habe, könnte ich dann sprechen oder von meiner
Trauer und meiner Einsamkeit oder von meinen großen
Anstrengungen, nach dem entsetzlichen Verlust mit dem Leben
zu Recht zu kommen.“
"Die Trauer kriegt dich überall und nirgends. Sie lauert gut getarnt, wenn du denkst, es geht ganz gut. Die Trauer passt sich an, damit du sie nicht siehst, wie ein Chamäleon gibt sie sich und du wähnst dich sicher. Doch plötzlich, unvermittelt, schlägt sie zu, reißt dich zu Boden aus dem Hinterhalt. Sie kommt stets gewaltig und nie langsam, sie liebt ahnungslose Opfer, denn sie überrascht stets heimtückisch. Du kannst sie nie beherrschen, sie ist dir stets voraus, sie kennt nicht Tag und Nacht – die Trauer ist allmächtig."
Nähere Informationen bei Heidi Nowak 07136-964849 oder Mobil 0170-8327717 Heidi Nowak Koordinatorin im Hospizdienst und ausgebildetete Trauerbegleiterin